Julia Mihály


Stimmkünstlerin & Elektronik-Performerin

     Kurzvita

Julia Mihály (*1984) ist spezialisiert auf die Interpretation zeitgenössischer Musik.

Dabei liegt ein Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Performances mit Stimme und Live-Elektronik sowie der Programmierung interaktiver Software gesteuert durch unterschiedliche Arten von Interfaces. Stimmlich sucht sie das Extrem und forscht an der Schnittstelle von klassischem Gesang und erweiterten Stimmtechniken.

An der HMTM Hannover studierte sie Gesang (mit Schwerpunkt Neue Musik) und Audio-Programmierung. Meisterkurse und Workshops u.a. am ZKM Karlsruhe und am STEIM Amsterdam ergänzen ihre Ausbildung.

2012 erhielt sie eine Künstlerresidenz am Atelier Klangforschung der Universität Würzburg. Daneben ist sie mehrfache Stipendiatin der Kunststiftung NRW, erhielt den 1. Preis der der Stockhausen-Stiftung für Musik, den Sonderpreis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung, den ZONTA Horizonte Förderpreis, wurde Bundespreisträgerin im Wettbewerb Junge Musikszene der Berliner Festspiele, erhielt den 1. Preis beim Magyar Zene Festival in Bukarest und wurde 2011 in den Künstlerpool des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen.

Julia Mihály tritt regelmäßig bei Festivals und Konzertreihen für Neue Musik auf, z.B. Philharmonie Essen, Berghain Berlin, Beethoven Fest Bonn, NDR Hamburg (Das Neue Werk), Hebbel Theater am Ufer Berlin, Chiffren Festival Kiel, ZKM Karlsruhe, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Ruhrtriennale,..., und arbeitet mit zahlreichen Komponisten unterschiedlicher Ausrichtung. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie vor allem mit dem Komponisten Felix Leuschner, mit dem sie u.a. als Elektronik-Duo CLUBbleu performt.

Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin wird Julia Mihály immer wieder als Sound Designerin engagiert, u.a. auf der Ruhrtriennale, Beethovenfest Bonn, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Museum der Moderne Salzburg.


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Ausführliche Vita

Julia Mihály wurde 1984 geboren. Sie ist spezialisiert auf die Interpretation Neuer Musik. Dabei liegt ein Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Performances mit Stimme und (Live-)Elektronik in Verbindung mit der Programmierung interaktiver Software gesteuert durch unterschiedlichste Arten von Interfaces.

Stimmlich sucht sie das Extrem und bewegt sich an der Schnittstelle von klassischem Gesang und erweiterten Stimmtechniken.

Studium:

Sie studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Norma Enns Gesang mit Schwerpunkt Zeitgenössische Musik, bei Joachim Heintz Audio-Programmierung und elektronische Komposition, bei Prof. Bernwald Lohr Alte Musik und bei Prof. Jan Philip Schulze Liedgestaltung. Im Februar 2012 legte sie ihre Abschlussprüfung zum Thema "Stimme und Live-Elektronik" mit Bestnote ab. 

In ihrer Diplomprüfung "Gesang - Oper" verabschiedete sie sich mit Hape Kerkelings "Hurz" als letztem Stück ihrer Hochschullaufbahn im großen Saal der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover :-)


Meisterkurse / Workshops / Zusammenarbeit:

Künstlerische Impulse sammelte sie in Meisterkursen bei Salome Kammer, Karlheinz Stockhausen, Wolfgang Rihm, Daniel Teruggi (ZKM Karlsruhe) und Jamie Griffiths (STEIM Amsterdam) und arbeitete darüber hinaus unter anderem mit Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, Johannes Schöllhorn, Matthias Kaul, Stefan Hakenberg, Charlotte Seither, Samir Odeh-Tamimi und Hans Zender. 
Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Felix Leuschner, mit dem sie u.a. als Elektronik-Duo CLUBbleu performt.



Stipendien / Preise:


2012 erhielt Julia Mihály auf Einladung von Prof. Dr. Elena Ungeheuer eine Künstlerresidenz am
Atelier Klangforschung der Universität Würzburg.

2011 erhielt sie im Rahmen des Festivals "Vielstimmigkeit" von musik 21 niedersachsen einen Sonderpreis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung.

2011 wurde Julia Mihály in den Künstlerpool des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen.

Für ihre Aufführung von TIERKREIS unter der Klangregie von Karlheinz Stockhausen bei den Stockhausen Konzerten und Kursen wurde ihr 2007 von der Stockhausen - Stiftung für Musik der 2. Preis verliehen.

2009 führte sie Stockhausens musiktheatrales Werk Am HIMMEL WANDRE ICH auf und wurde dafür mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

2007 erhielt sie den ZONTA - Horizonte Förderpreis für ein Konzertprogramm für Stimme solo mit Werken von A. Reimann und K. Stockhausen.

2008 gewann sie für ihre Interpretation diverser Werke von G. Kurtág und B. Bartók

den 1. Preis des "Magyar Zene" - Festivals in Bukarest.

Außerdem erhielt sie mehrmals das Internationale Musikstipendium der KUNSTSTIFTUNG NRW (2007-2009).

2001 wurde sie Bundespreisträgerin im Wettbewerb "Junge Musikszene" von den Berliner Festspielen.



Konzerttätigkeit:


Julia Mihály war z.B. unter der Leitung von Rupert Huber mit Ensemble Resonanz

in der Philharmonie Essen, und im Gasometer Oberhausen im Rahmen der RuhrTriennale 2011 zu hören,

trat mehrfach im ZKM in Karlsruhe (next generation festival, IMATRONIC Festival),

in Berghain Berlin,

auf der Musiktriennale Köln,

2011 in der Reihe "Das Neue Werk" des NDR,

2009 beim Eigenarten-Festival in Hamburg,

2011 beim Chiffren Festival Kiel,

2010 im Hebbel-Theater am Ufer [HAU] in Berlin (Regie: Sebastian Baumgarten),

im RADIALSYSTEM V Berlin,

in der Sächsischen Akademie der Künste Dresden,

mit einem Gastengagement am Grillo-Theater Essen

sowie in der Staatsoper Hannover auf,

war zu Gast bei Ensemble L'art pour L'art in der Reihe "ZuHören in Winsen",

ebenso in der kestnergesellschaft und im Sprengel Museum Hannover,
2012 auf dem Beethoven Fest Bonn (Ensemble Spinario, Leitung R. Huber)

im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (MIR) mit Performances für Stimme und Live-Elektronik,

sang auf der Ruhrtriennale 2010 unter der Leitung von Peter Rundel mit musikFabrik,

und machte 2009 eine Forschungsreise in den Oman.


Im Raum Hannover arbeitet sie kontinuierlich mit dem ensemble megaphon zusammen.

Außerdem war Julia Mihály in zahlreichen Konzerten im Rahmen von musik21 niedersachsen zu hören,

sei es gemeinsam mit Projekt-Ensembles und Musikern wie z.B. Carin Levine und Reynard Rott, dem Elektronik-Trio dak~ sowie mit eigenen Performances.



Sound Design:

2011 realisierte Julia Mihály das Sound Design für John Cage's "Song Books" und "Ryoanji" im Rahmen der RuhrTriennale - Konzerte

"Buddha goes to Bayreuth" im Gasometer Oberhausen.


2012 war sie als Sound-Designerin bei Konzerten im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen (Cage - Song Books), auf der Ruhr Triennale (Nono - Das atmende Klarsein), im Rahmen des Beethoven Festes Bonn (Cage - Song Books) und im Museum der Moderne Salzburg

(Cage - Song Books) verpflichtet.