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vita (english:  http://about.me/juliamihaly


Julia Mihály wurde 1984 geboren.
Sie ist spezialisiert auf die Interpretation Neuer Musik.
Dabei liegt ein Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Performances mit Stimme und (Live-)Elektronik
 in Verbindung mit der Programmierung interaktiver Software gesteuert durch unterschiedlichste Arten von Interfaces.


Seit 2007 studiert sie an der HMTM Hannover bei Prof. Norma Enns Gesang mit Schwerpunkt Zeitgenössische Musik.
Am Institut für Neue Musik erhält sie bei Joachim Heintz Unterricht in Audio-Programmierung und elektronischer Komposition,
und arbeitet im Elektronischen Studio Incontri.


Weitere künstlerische Impulse sammelte sie in Meisterkursen bei Salome Kammer, Karlheinz Stockhausen,
Wolfgang Rihm, Daniel Teruggi (Akusmonium-Workshop
@ ZKM Karlsruhe) und Jamie Griffiths (Isadora-Workshop @ STEIM Amsterdam)
und arbeitete darüber hinaus mit Komponisten wie Johannes Schöllhorn, Samir Odeh-Tamimi und Hans Zender.


2001 wurde sie Bundespreisträgerin im Wettbewerb "Junge Musikszene" von den Berliner Festspielen.

Für ihre Aufführung von TIERKREIS (Version 2003) unter der Klangregie von Karlheinz Stockhausen bei den Stockhausen Konzerten
und Kursen wurde ihr 2007 von der Stockhausen - Stiftung für Musik der 2. Preis verliehen.

2009 führte sie Stockhausens musiktheatralisches Werk Am HIMMEL WANDRE ICH auf und wurde dafür mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

2008 gewann sie für ihre Interpretation diverser Werke von G. Kurtág und B. Bartók den 1. Preis des "Magyar Zene" - Festivals in Bukarest.

Außerdem erhielt sie mehrmals das Internationale Musikstipendium der KUNSTSTIFTUNG NRW (2007-2009).

Julia Mihály war solistisch z.B. unter der Leitung von Rupert Huber mit Ensemble Resonanz in der Philharmonie Essen
und im Gasometer Oberhausen im Rahmen der RuhrTriennale 2011 zu hören, trat mehrfach im ZKM in Karlsruhe, auf der Musiktriennale Köln, 2011
in der Reihe "Das Neue Werk" des NDR, 2009 beim Eigenarten-Festival in Hamburg, 2011 beim Chiffren Festival Kiel,
2010 im Hebbel-Theater [HAU] in Berlin (Regie:Sebastian Baumgarten), im RADIALSYSTEM V Berlin, in der Sächsischen Akademie der Künste Dresden, mit einem Gastengagement am Grillo-Theater Essen sowie in der Staatsoper Hannover auf, ebenso in der kestnergesellschaft und im Sprengel Museum Hannover, sang auf der RuhrTriennale 2010 unter der Leitung von Peter Rundel mit musikFabrik,
und machte 2009 eine Forschungsreise in den Oman, wo sie sich intensiv mit Kontakt- und Resonanzgesang befasste.


Im Raum Hannover arbeitet sie kontinuierlich mit dem ensemble megaphon zusammen.
Außerdem war Julia Mihály in zahlreichen Konzerten im Rahmen von musik21 niedersachsen zu hören,
sei es gemeinsam mit Projekt-Ensembles und Musikern wie z.B. Carin Levine und Reynard Rott,
dem Elektronik-Trio dak~ oder mit eigenen Stimm-Performances.



Ihre Kompositionen wurden bisher im Raum Hannover etwa in der Reihe "Musik für Räume" des Sprengel Museums,
der kestnergesellschaft und in der Alten Grammophonfabrik aufgeführt. 2010 erhielt sie einen Kompositionsauftrag der Stadt Hannover
für den Kuppelsaal des Rathauses im Rahmen des "Novembers der Wissenschaften". Gemeinsam mit dem Incontri-Elektronik-Ensemble erhielt sie eine Konzerteinladung des Ensembles L'art pour L'art  in der Reihe "ZuHören in Winsen"
und am ZKM in Karlsruhe konnte 2010 eines ihrer Stücke auf dem Akusmonium der GRM-Studios Paris realisiert werden.